Mensch und Computer 2018 in Dresden

Die 18. Jahrestagung Mensch und Computer, die gemeinsam von der Gesellschaft für Informatik, Fachbereich Mensch-Computer-Interaktion, und der German UPA veranstaltet wird, findet in diesem Jahr vom 02. bis zum 05. September in Dresden statt. Ausrichter sind die Professuren für Multimedia-Technologie sowie für Mensch-Computer Interaktion der Technischen Universität Dresden. Haupttagungsort ist das direkt am Elbufer gelegene Internationale Congress Center Dresden.

Unter dem Motto INTERAKTION • VERBINDET • ALLE widmet sich die Mensch und Computer dieses Jahr dem Thema, wie Interaktion Menschen mit Technik, aber auch Menschen untereinander verbindet – egal welchen Alters, Geschlechts, welcher Fähigkeiten oder Herkunft.

Die erste Einreichungsfrist für Beiträge (Langbeiträge MCI, Workshops, UP Abstracts) ist der 13. April 2018. Aktuelle Informationen zur Konferenz, zu Beitragsformen und Fristen sowie zum Sponsoring finden sich unter http://muc2018.mensch-und-computer.de.


MCI-Symposium: Erfolgreicher Start ins Wissenschaftsjahr 2018

Mit dem Symposium „Mensch-Computer Interaktion: Arbeitswelten der Zukunft gestalten!“ startete die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) am 29. Januar in das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufene Wissenschaftsjahr 2018. Über einhundert Teilnehmer folgten der Einladung des GI Fachbereichs Mensch-Computer-Interaktion und diskutierten im Fraunhofer Forum in Berlin die Frage, wie Virtual und Augmented Reality, Ubiquitous Computing oder Robotik Menschen zukünftig bei der Durchführung komplexer oder gefährlicher Tätigkeiten unterstützen können.

Welche elementare Rolle die Gestaltung von Benutzerschnittstellen und Praktiken dabei spielen, verdeutlichte Prof. Michael Koch von der Universität der Bundeswehr München und Sprecher des Fachbereichs Mensch-Computer-Interaktion anhand eines aktuellen Beispiels: „Der Raketen-Fehlalarm auf Hawaii Mitte Januar hat uns eindrücklich vor Augen geführt, welche Konsequenzen schlecht konzipierte Praktiken und Bedienoberflächen haben können. 38 Minuten waren 1,5 Millionen Einwohner in Panik vor einem Atomangriff – und das aufgrund schlecht und widersprüchlich gestalteter Schnittstellen zwischen Mensch und Technik”. In Bezug auf das Motto des aktuellen Wissenschaftsjahres „Arbeitswelten der Zukunft“ sagte er: „Bei allen Anstrengungen neue Technologien der Mensch-Computer-Interaktion für die Arbeitswelten der Zukunft zu entwickeln bleibt eines beim Alten: Im Zentrum der Betrachtungen müssen der Mensch und dessen Arbeitspraktiken stehen.

Neben zahlreichen Vertretern der Wissenschaft, wie GI Präsident Prof. Hannes Federrath von der Universität Hamburg, Prof. Volker Wulf von der Universität Siegen und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT) sowie Prof. Svenja Falk von Accenture Research, sprach auch Dr. Otto Fritz Bode, Leiter des Referats „Forschung für Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Im Anschluss an das Symposium präsentierten darüber hinaus 17 Aussteller innovative Dienstleistungen und Technologien mit zahlreichen Branchenbezügen.

Siehe auch https://gi.de/meldung/mci-symposium-erfolgreicher-start-ins-wissenschaftsjahr-2018/


Interdisziplinäres Lehrbuch “Sicherheitskritische Mensch-Computer-Interaktion” erschienen

Wie kann mit sogenannten “Shitstorms” in sozialen Medien umgegangen werden? Wie können interaktive Anwendungen Konflikte reduzieren oder gar lösen? Wie können Betroffene mithilfe von IT selbst zum Krisenmanagement beitragen? Wie können kooperative Systeme Polizei und Feuerwehr unterstützen? Wie kann IT sowohl sicher als auch benutzerfreundlich sein? Diesen praktischen Fragestellungen widmet sich ein neues Lehr-buch, welches aus der GI-Fachgruppe Mensch-Maschine-Interaktion in sicherheitskritischen Systemen” der Gesellschaft für Informatik entstanden ist.

Als eines der ersten Lehr- und Fachbücher an der Schnittstelle von Mensch und Computer im Anwendungsfeld des Sicherheits-, Konflikt- und Krisenmanagements ist “Sicherheitskritische Mensch-Computer-Interaktion – Interaktive Technologien und Soziale Medien im Krisen- und Sicherheitsmanagement” im Januar 2018 bei Springer Vieweg erschienen. Das Buch behandelt ein Thema von hoher interdisziplinärer Relevanz, und wurde daher in Kooperation mit 53 Auto-ren aus dem Umfeld der Fachgruppe “Mensch-Maschine-Interaktion in sicherheitskritischen Systemen” der Gesellschaft für Informatik (GI) verfasst.

“Sinn und Zweck des Buchs ist es, Themen aus der Forschung in der Lehre aufgreifen und verbreiten zu können”, so der Herausgeber des Buchs und Gründungssprecher der GI-Fachgruppe Prof. Dr. Christian Reuter: “Unser Vorhaben besteht darin, als Nachschlagewerk einen umfassenden Überblick über die Grundlagen und Methoden zu geben, aber auch den Bogen bis zur aktuellen Forschung zu spannen”. Neben der Zielgruppe der Forschung und IT-Entwicklung für Behörden sowie Unternehmen ist das Werk auch für themenrelevante Vorlesungen für Studierende u.a. der Informatik oder der Friedens- und Konfliktforschung konzipiert. Es werden sowohl Übungsaufgaben für die Studierenden als auch Materialien für Dozenten angeboten.

Auf 645 Seiten werden in 30 Kapiteln zuerst Grundlagen und Methoden des Usable Sa-fety/Security Engineerings, sowie der Bereiche Recht, Ethik und Kultur behandelt. Anschließend werden sicherheitskritische interaktive Systeme thematisiert, z.B. zur Aufrechterhaltung der Betriebsfähigkeit von immer umfassender vernetzten Unternehmen (Stichwort Industrie 4.0), Krisenmanagementsysteme für Behörden, sowie Warn- und Assistenzsysteme, wie etwa die für die zivile Sicherheit der Bevölkerung konzipierten Warn-Apps NINA oder KATWARN. Zuletzt fokussiert das Buch kooperative Anwendungen, die der Zusammenarbeit mehrerer Akteure, ob Privatpersonen, Behörden oder Organisationen, dienen. Das beinhaltet zum Beispiel die effektive Nutzung sozialer Medien in Krisen- und Konfliktsituationen, sowie Anwendungen zur gezielten Einbindung freiwilliger Helfer in Großschadenslagen. Dazu wird der immer wichtiger werdende Bereich der IT in Friedens- und Konfliktlagen vorgestellt, was einerseits im Internet verbreitete Fake News zur Meinungsmanipulation, andererseits aber auch IT zur Verbreitung pluralistischer Standpunkte in Kontexten mit eingeschränkter Meinungs- und Pressefreiheit bedeutet.

Reuter, Christian (Hrsg.): Sicherheitskritische Mensch-Computer-Interaktion – Interaktive Tech-nologien und Soziale Medien im Krisen- und Sicherheitsmanagement. 1. Aufl. 2018, 645 S., 147 Abb., E-Book (ISBN 978-3-658-19523-6, 29,99€), Softcover (ISBN 978-3-658-19522-9; 39,99€), www.peasec.de/lehrbuch


Universität Weimar: Juniorprofessur (W1) in Usability (DL: 28.02.2018)

The Faculty of Media at the Bauhaus-Universität Weimar invites applications for a faculty position at the junior professor level (W1) (assistant professor) in

»Usability«

to begin in April 2019.

The candidates’ research interests should include the scientific challenges in the user-centered design and development of Human-Computer Interfaces, their evaluation, and the methods utilized in evaluation.

In particular, the Faculty is seeking strong candidates in usability-aspects of novel devices and user interfaces, empirical methods for Usability Testing and Ergonomics (in particular experimental quantitative studies), and the perceptual and cognitive foundations of Man Machine Communication. The successful candidate will contribute to faculty research and teaching in these areas. She or he will complement and augment the existing research profile of the faculty and strengthen its interdisciplinary research.

The ideal candidate should have a strong international research record in one of the aforementioned subjects, should show excellent potential of developing research autonomously, and should have experience in the acquisition and managing of third-party funding in research.

Applicants should hold a Ph.D. degree in Computer Science, Psychology or related disciplines with a focus on Usability and Human-Computer Interaction. They must take over lectures on the foundations of Perceptual and Cognitive Psychology and on Empirical (quantitative) methods for the evaluation of Human-Computer Interfaces. Moreover, she or he should be willing to contribute to interdisciplinary cooperation within the faculty and across faculties. There are many opportunities for this at the Bauhaus-Universität Weimar, since usability is a key issue of both design and technology disciplines.

The position is subject to the requirements set out in § 82 of the University law of Thuringia. A university degree, pedagogical aptitude and an outstanding doctoral degree are required. The duration of the professorship is at first limited to three years, with the possibility of extension for further three years based on a positive performance evaluation.

For further information, please contact Susanne Rößler, phone +49 (0)3643/583708.

The Bauhaus-Universität Weimar is an equal opportunity employer, it seeks to increase the proportion of women in research and teaching and specifically encourages qualified female candidates to apply.

Disabled persons will be preferred in case of equal qualification.

All applications should include a current CV, a list of publications, copies of university degree certificates and three selected publications. These are to be sent by e-mail, in pdf file format, until by the 28 February 2018(reference number M/JP-01/18) to the following address:

dekanat[at]medien.uni-weimar.de


CFP Perdis2018 – The 7th ACM International Symposium on Pervasive Displays 2018, Munich

The 7th ACM International Symposium on Pervasive Displays 2018
6-8 June, 2018
Munich, Germany

http://www.pervasivedisplays.org/
Paper Submission deadline: February 09, 2018

We are pleased to announce the call for papers for the 7th ACM International Symposium on Pervasive Displays. As digital displays become pervasive, they become increasingly relevant in many areas, including advertising, art, computing, engineering, entertainment, interaction design, sociology and urban life. The ACM International Symposium on Pervasive Displays is the premier venue for advances in research, technologies and applications concerning pervasive displays, for both academics and practitioners. A multi-disciplinary venue allows discussion of challenges, innovations and achievements from diverse perspectives in a single-track conference format.

This year’s conference aims to continue the tradition of innovation and excellence in research established by previous Pervasive Displays symposia. In addition to the peer-reviewed accepted papers, the conference program will include a keynote presentation, a tutorials programme, and a student competition. Calls will also be issued for video, poster and demo submissions – see http://www.pervasivedisplays.org/ for more details of the submission process.

CALL FOR PAPERS

As digital displays become pervasive, they become increasingly prevalent with a wide range of application areas. We invite submissions that report on cutting-edge research in the broad spectrum of pervasive digital displays, from large interactive walls to wearable displays, from installations to personalised signage or mobile displays to urban visualisation. The symposium on Pervasive Displays welcomes work on all areas pertaining to digital displays including, but not limited to:

– Applications
– Novel technologies and new forms of pervasive displays
– Research methods for pervasive displays
– Media facades and architecture
– Art installations
– Content design and information visualisation
– Evaluations, case studies, deployments and experience reports
– Interfaces and interaction techniques
– System architectures and infrastructure
– Frameworks and toolkits for developing pervasive display applications

SUBMISSIONS

As a targeted topic venue, Pervasive Displays offers authors the unique opportunity to present their work to a research community focused on display technologies and research questions surrounding them, and allow them to receive feedback from experts in the field and other highly interested parties in an intimate symposium setting. Please note that the information in this call pertains to submissions to the research paper track. Information about other submission tracks (e.g., posters, demos, and videos) will be provided in subsequent calls.

Submitted papers should clearly explain the research question addressed, research method and tasks, findings or results, and contributions of the work. Papers should also provide sufficient background and related work to situate and contextualize the authors’ work within the greater body of research. Submitted papers should be a maximum of six (6) pages in length (excluding references) in the ACM SIGCHI Conference Proceedings format (http://sigchi.github.io/Document-Formats/).

Submissions should consist of original work not been previously published or concurrently under consideration for any other conference, workshop, journal, or other publication with an ISBN, ISSN or DOI number. Papers will be peer-reviewed by multiple members of a program committee consisting of experts on pervasive displays. All accepted papers will be archived in the ACM Digital Library. Papers should be submitted as PDF files via the EasyChair Conference System at https://www.easychair.org/conferences/?conf=perdis18

Note: Papers should *not* be anonymized for submission.

IMPORTANT DATES

Paper Submission deadline: February 09, 2018
Notification of acceptance: March 23, 2018
Camera-ready submission: April 13, 2018
Symposium: June 6-8 2018

ORGANISING COMMITTEE

General Chair
Albrecht Schmidt University of Stuttgart, Germany

Program Chairs
Julie R. Williamson University of Glasgow, UK
Ivan Elhart Università della Svizzera italiana – USI, Switzerland

Demos and Videos Chairs
Matthias Baldauf Vienna University of Technology, Austria
Mateusz Mikusz Lancaster University, UK

Web Chair
Jonas Auda University Duisburg-Essen, Germany

PROGRAM COMMITTEE

Jonna Häkkilä University of Lapland, Finland
Keith Cheverst Lancaster University, UK
Mateusz Mikusz Lancaster University, UK
Matthias Baldauf FHS St.Gallen, Switzerland
Nigel Davies Lancaster University, UK
Pedro Lopes Hasso Plattner Institute, Germany
Sarah Clinch University of Manchester
Simo Hosio University of Oulu, Finland
Antti Salovaara University of Helsinki, Finland
Florian Michahelles Siemens Corporation, USA
Florian Alt LMU Munich, Germany
Christian Kray Universität Münster, Germany
Euan Freeman University of Glasgow, UK
Marcus Foth Queensland University of Technology, Australia
Markus Funk TU Darmstadt, Germany
Mohamed Khamis LMU Munich, Germany
Nick Taylor University of Dundee, UK
Rui José University of Minho, Portugal
Salvatore Sorce Università degli Studi di Palermo, Italy
Stefan Schneegas Universität Duisburg-Essen, Germany
Sven Gehring DFKI, Germany
Tilman Dingler Osaka Prefecture University, Japan
Vito Gentile Università degli Studi di Palermo, Italy
Ava Fatah Gen. Schieck, UCL, UK
Jorge Goncalves University of Melbourne, Australia
Joan Roo, Max Planck Institute, Germany
Jan Gugenheimer, Ulm University, Germany

STEERING COMMITTEE

Nigel Davies Lancaster University, UK
Marc Langheinrich Università della Svizzera italiana – USI, Switzerland
Albrecht Schmidt University of Stuttgart, Germany


Universität Trier: W1-Juniorprofessur (Tenure Track-Option auf W3) für Praktische Informatik (DL: 29.01.2018)

Im Fachbereich IV der Universität Trier – Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Mathematik und Informatikwissenschaften – ist eine

W1-Juniorprofessur (Tenure Track-Option auf W3) für Praktische Informatik

zum 1. Oktober 2018 im Beamtenverhältnis auf Zeit für zunächst drei Jahre zu besetzen. Die Professur ist in der Abteilung Informatikwissenschaften angesiedelt. In der Abteilung arbeiten Informatik und Wirtschaftsinformatik eng zusammen und bieten gemeinsam Studiengänge an.

Aufgrund der interdisziplinären Ausrichtung der Universität Trier wird die Bereitschaft zur fächerübergreifenden Zusammenarbeit und zur Einwerbung von Drittmitteln vorausgesetzt.

Aufgabenschwerpunkte:

Die Bewerberin / der Bewerber soll das Fach Praktische Informatik in Forschung und Lehre in einem aktuellen Themengebiet des Human Computer Interaction (HCI) vertreten und und durch einschlägige Publikationen und Erfahrung bei der Einwerbung und Bearbeitung von Drittmittelprojekten hervorragend ausgewiesen sein. Gesucht werden vorrangig Bewerbungen aus den Forschungsgebieten „Virtual, Augmented and Mixed Realities“, „Interactive Data Exploration and Analysis“, „Ambient/Augmented Living and Working“, „Emergent and Self-Organizing Systems“ oder „Immersive Simulations and Serious Games“. Die Bewerberin / der Bewerber soll das Profil der Informatikwissenschaften der Universität Trier an der Schnittstelle zu Sozial- und Geisteswissenschaften substantiell erweitern. Zusammen mit den Bewerbungsunterlagen ist deshalb ein Forschungskonzept einzureichen, das die Anschlussfähigkeit im Sinne einer fächerübergreifenden Zusammenarbeit dokumentiert.

Eine Beteiligung an der Ausbildung im Bachelor- und Masterstudium der Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik im Bereich der Grundausbildung, insbesondere in der Praktischen Informatik wie dem Modul Programmierung I, sowie in dem von der Professur zu gestaltenden thematischen Schwerpunkt wird vorausgesetzt. Einige Lehrangebote werden auch von informatiknahen Studiengängen (derzeit: Data Science, Angewandte Mathematik, Angewandte Geoinformatik, Computerlinguistik und Digital Humanities) genutzt.

Einstellungsvoraussetzungen:

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 54 Hochschulgesetz, insbesondere sind pädagogische Eignung und hervorragende wissenschaftliche Leistungen nachzuweisen.

Gemäß § 55 Hochschulgesetz werden Juniorprofessor/innen für die Dauer von drei Jahren zu Beamtinnen oder Beamten auf Zeit ernannt. Das Beamtenverhältnis soll mit ihrer/seiner Zustimmung im Laufe des dritten Jahres um weitere drei Jahre verlängert werden, wenn sie/er sich als Hochschullehrer/in bewährt hat. Es erfolgt eine Einzelfallprüfung. Es ist ein Tenure Track vorgesehen. Auf § 50 Abs. 5 Satz 3 Hochschulgesetz wird in diesem Zusammenhang hingewiesen.

Das Land Rheinland-Pfalz und die Universität Trier vertreten ein Betreuungskonzept, bei dem eine hohe Präsenz der Lehrenden am Hochschulort erwartet wird.

Die Universität Trier ist bestrebt, die Zahl ihrer Professorinnen zu erhöhen und fordert Wissenschaftlerinnen nachdrücklich zu einer Bewerbung auf.

Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerber/innen senden ihre Unterlagen (Lebenslauf mit wissenschaftlichem Werdegang, Publikationsliste, Forschungskonzept, Zeugnisse etc.) bis zum 29. Januar 2018 in digitaler Form in einer einzigen PDF-Datei an den Dekan des Fachbereich IV der Universität Trier, Prof. Dr. Stefan Näher, 54286 Trier, Email: dekanatfb4@uni-trier.de


Mensch und Computer 2017 in Regensburg

Die 17. Jahrestagung Mensch und Computer, die gemeinsam von der Ge-sellschaft für Informatik, Fachbereich Mensch-Computer-Interaktion, und der German UPA veranstaltet wird, fand in diesem Jahr vom 10. bis zum 13. September in Regensburg statt. Ausrichter waren die Universität Regensburg, die auch als Tagungsort fungierte, und die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg. An beiden Hochschulen ist das für die Tagung zuständige Fach Medieninformatik seit einigen Jahren etabliert.

2017 stand die Tagung unter dem Motto spielend einfach interagieren und etwa 750 Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Bereich absolvierten ein breites Programm an Workshops, Tutorien, Vorträgen, De-mos und Panels. Der besondere Reiz lag wie immer in der Mischung aus Fachwissenschaft einerseits und Praxisbezug andererseits. Fast alle Workshops und Tutorials waren bereits vor der Tagung ausge-bucht und der traditionell als Workshop-Tag ausgestaltete Sonntag war der arbeitsintensive Start in die Mensch und Computer. Neben vielen Beiträgen, die auf das Tagungsmotto Bezug nahmen, fand das gesamte Spektrum der Human-Computer Interaction seinen Platz auf der Tagung.

Den Tagungsband mit 447 Seiten und den Workshop-Band mit 664 Seiten Umfang haben Manuel Burghardt (Publication Chair, Universität Regensburg), Raphael Wimmer (Organisation Chair, Universität Regens-burg), Christian Wolff (Tagungsleitung und Program Chair, Universität Regensburg) und Christa Womser-Hacker (Program Chair, Universität Hildesheim) herausgegeben. Die Beiträge sind in der Digital Library des Fachbereichs MCI hinterlegt und im Volltext dort frei zugänglich (http://dl.mensch-und-computer.de/handle/123456789/5202). Dort finden sich auch die von Steffen Hess (Fraunhofer IESE) und Holger Fischer (Universität Pa-derborn) herausgegebenen Proceedings des UPA-Teils der Mensch und Computer (404 Seiten, online: http://dl.mensch-und-computer.de/handle/123456789/5206).

Zu den besonderen Höhepunkten gehörten auch in diesem Jahr die eingeladenen Keynotes: Die Tagung eröffnete Rainer Malaka, Universität Bremen, mit einem auf das Tagungsmotto und das Feld Entertainment Computing abgestellten Vortrag zu den Bezügen zwischen HCI und Computerspiel: Same Same but Different – Entertainment Computing und Mensch-Technik-Interaktion (online: https://www.youtube.com/watch?v=32RlB82MNw8). Für die UPA und das diesjährige Schwerpunktthema des World Usability Days im November sprach der bekannte Sozial-Aktivist Raúl Aguayo-Krauthausen über Disability Mainstreaming (online: https://www.youtube.com/watch?v=KnGB0QbF3Xk&t=5s). Diese beiden ersten Keynotes wurden auch über einen Livestream aus dem Regensburger Audimax direkt an die interessierte Internet-Öffentlichkeit gebracht und für das Publikum vor Ort zusätzlich durch Schriftdol-metscherinnen in Echtzeit vertextet. Die Bedeutung guter Interaktionsgestaltung im interkulturellen Kontext aus Industrieperspektive beleuchtete zum Tagungsabschluss in der dritten Keynote Rachel Ilan Simpson, Designerin im Chrome UX-Team bei Google zum Thema Designing for our next billion users.

Neben dem inhaltlichen Programm ergab sich während der Abendveranstaltung in den Regensburger Uni-Mensen viel Gelegenheit für den persönlichen Austausch. Die Abendveranstaltung war auch gekoppelt mit der Vorführung von Systemdemonstrationen, darunter, passend zum Tagungsmotto, auch einige Spielanwendungen mit innovativer Interaktionstechnik.

Während der Abendveranstaltung und im Rahmen des Tagungsabschlusses am 13. September wurden zahlreiche Preise verliehen, die nachfolgend genannt sein:

Die Usability Challenge haben in diesem Jahr folgende Teams gewonnen:
1. Preis in der Kategorie Bachelor Informatik: Julia Petermüller, Susanne Raml, Christina Schirz und Marlene Reithmayr, FH Oberösterreich, Campus Hagenberg, mit dem Beitrag I am here for you – the Car with Hearing Assistance
1. Preis in der Kategorie Master Informatik: Philipp Burgdorf, Felix Jordan, Hülya Honluk und Stephan Weber, HS Düsseldorf, mit dem Beitrag Konfiguration des Auto-Cockpits
1. Preis in der Kategorie Master HCI: Annika Gauges, Anika Lemanczyk, Jessica Lehmann und Mona Bien, Universität Siegen, mit dem Beitrag COMEMO – Ein Konzept zur Kommunikation zwischen Autofahrern auf der Basis von Emotionen

Im Wettbewerb um die CSCW Challenge war folgendes Teams erfolgreich:
1. Preis: Valentin Puls, Asma Rafi, Ronda Ringfort und Philip Weber, Universität Siegen, mit dem Beitrag The Ideation Cube – A Game Concept to Support Cooperative Ideation

Den Dissertationspreis für hervorragende Ergebnisse bei der Erfor-schung von Anwendungen der Informatik in sozialen Systemen, vergeben von den Fachgruppen CSCW & Social Computing der Gesellschaft für Informatik und dem Internationalen Institut für Sozio-Informatik (IISI) hat in diesem Jahr Tanja Döring, Universität Bremen, mit der Arbeit A Materials Perspective on Human-Computer Interaction Case Studies on Tangible, Gestural, and Ephemeral User Interfaces gewonnen.

Den Best Paper-Award der Mensch und Computer 2017 für den besten wissenschaftlichen Langbeitrag hat folgender Beitrag errungen: Benjamin Hatscher, Maria Luz und Christian Hansen, Universität Magdeburg, mit dem Beitrag: Foot Interaction Concepts to Support Radiological Interventions.

Die von der UPA ausgelobte UX Challenge gewann folgendes Team: Melanie Bauer und Sarah Schlecht, TH Ingolstadt, mit dem Beitrag: UX für Diabetiker.

Den nunmehr in Best Presentation Award umbenannten Preis für die beste Vortragspräsentation in den UPA-Sessions hat Gerhard Krämer, Siemens Healthcare GmbH, mit dem Beitrag Co-Creation in internationalen Märkten – Ein kollaborativer Ansatz gewonnen.

Schließlich konnte im Rahmen der Abendveranstaltung die Systemdemonstration Eine Sandbox zur physisch-virtuellen Exploration von Ausgrabungsstätten von Kai Biefang, Johannes Kunkel, Benedikt Loepp und Jürgen Ziegler mit dem Best Demo Award (Publikumspreis für die beste interaktive Demo) prämiiert werden.

Erstmals wurde 2017 auch ein Fotowettbewerb durchgeführt, bei dem es darum ging, Tagungsmotto und -ort bildnerisch einzufangen. Diesen Preis hat Amrei Röhlig, MaibornWolff GmbH, mit dem Bild „Tic-Tac-Toe“ gewonnen.

Siegerbild „Tic-Tac-Toe“ des MuC 2017-Fotowettbewerbs

Während der Abschlussveranstaltung stellten Raimund Dachselt und Gerhard Weber, TU Dresden, die Folgeveranstaltung vor: Unter dem Motto Interaktion verbindet alle wird die Mensch und Computer im Jahr 2017 vom dritten bis 6. September in Dresden stattfinden.

(Christian Wolff, Universität Regensburg)


Symposium Mensch-Computer Interaktion: Die Arbeitswelten der Zukunft gestalten – am 29.01.2018 in Berlin

Am 29.01.2018, 10:00 – 15:00 Uhr veranstaltet der Fachbereich Mensch-Computer-Interaktion der Gesellschaft für Informatik im Spree-Palais (Anna-Louisa-Karsch-Str. 2, 10178 Berlin) ein Symposium “Mensch-Computer Interaktion: Die Arbeitswelten der Zukunft gestalten” zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Wir bitten Sie sich dazu über die Website der Gesellschaft für Informatik anzumelden: https://gi.de/veranstaltung/mensch-computer-interaktion-die-arbeitswelten-der-zukunft-gestalten/

Beschreibung

Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt in vielfältiger Weise verändern. Zwei Oxford Ökonomen haben in methodisch nicht unproblematischer Weise die Hypothese aufgestellt, dass eine Vielzahl von Tätigkeiten durch Techniken der ‚Künstlichen Intelligenz‘ automatisiert werden könnten. Diese Sichtweise ist nicht neu und stand beispielsweise bereits in den 80er Jahren bei der Ausformulierung der Vision der ‚Menschenleeren Fabrik‘ Pate. Die Aneignung neuer Technologien in der betrieblichen Arbeitspraxis verläuft in der Regel aber wesentlich differenzierter und komplexer.

Das Ziel der Vollautomatisierung ist häufig aus technologischen wie auch aus wirtschaftlichen Gründen kaum einzulösen – und in bestimmten Fällen auch ethisch nicht geboten. Die Frage stellt sich deshalb, welchem Leitbild die Entwicklung von Digitalisierungstechnologien folgen soll und wie das Zusammenspiel zwischen innovativen Technologien und der sich entwickelnden Arbeitspraxis im Konkreten zu gestalten ist. Das Forschungsfeld der Mensch-Computer Interaktion beschäftigt sich genau mit diesen Fragestellungen.

Wir werden am Beispiel konkreter Forschungs- und Umsetzungsvorhaben darstellen, wie die Digitalisierung so gestaltet werden kann, dass qualifizierte menschliche Arbeit technisch unterstützt wird. Dabei greifen wir neuste Entwicklungen aus den Bereichen der Virtual und Augmented Reality, des Ubiquitous Computings und der Robotik auf und zeigen, wie diese so ausgestaltet werden können, dass sie menschliche Akteure bei der Durchführung komplexer Tätigkeiten unterstützen – statt sie zu ersetzen.

Die Veranstaltung ist Teil des Wissenschaftsjahrs 2018 „Arbeitswelten der Zukunft“ des Bundesministeriums für Bildung du Forschung (BMBF).

Programm

09.00 Uhr
Registrierung
Moderation: Daniel Krupka, Geschäftsführer, Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)

10.00 Uhr
Begrüßung und Einführung:
IT-Sicherheit und Usability – Ein Wiederspruch?
Prof. Dr. Hannes Federrath, Präsident der Gesellschaft für Informatik e.V.

10.20 Uhr
Zukunft der Arbeit: Forschungspolitische Perspektiven
Dr. Otto Fritz Bode, Leiter Referat „Forschung für Produktion, Dienstleistung und Arbeit“, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

10.40 Uhr
Arbeitsgestaltung als Forschungsfeld der MCI
Prof. Dr. Michael Koch, Sprecher des GI-Fachbereichs Mensch-Computer-Interaktion, Universität der Bundeswehr München

11.00 Uhr
Arbeitsgestaltung als Herausforderung von Industrie 4.0
Prof. Dr. Volker Wulf, Universität Siegen und Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

11.20 Uhr
Kompetenzen für die Zukunft
Prof. Dr. Svenja Falk, Managing Director, Accenture Research

11.40 Uhr
Podiumsdiskussion: „Arbeitswelten der Zukunft: Herausforderungen und Perspektiven“
Moderation:Daniel Krupka, Geschäftsführer Gesellschaft für Informatik e.V.
Prof. Dr. Susanne Boll, Universität Oldenburg
Prof. Dr. Svenja Falk, Accenture Research
Prof. Dr. E. Fozzy Moritz, Innovationsmanufaktur, München

12.30 Uhr
Mittagspause und Forum „Arbeitswelten der Zukunft in Wissenschaft und Praxis“

Exponate von:
Prof. Dr. Susanne Boll, Universität Oldenburg
Prof. Dr. Jochen Prümper, Hochschule für Wirtschaft und Technik, Berlin
Prof. Dr. Jens Gerken, Westfälische Hochschule
Prof. Dr. Marc Hassenzahl, Universität Siegen
Prof. Dr. Michael Herczeg, Universität Lübeck
Prof. Dr. Thomas Herrmann, Ruhr Universität Bochum
Prof. Dr.-Ing. Johann Habakuk Israel, Hochschule für Wirtschaft und Technik, Berlin
Prof. Dr. Monique Janneck, Fachhochschule Lübeck
PD Dr. Ralf Klamma, RWTH Aachen
Prof. Dr.-Ing. Gerrit Meixner, Hochschule Heilbronn
Prof. Dr. Volkmar Pipek, Universität Siegen
Prof. Dr.-Ing. Michael Prilla, Technische Universität Clausthal
Prof. Dr. Albrecht Schmidt, Universität Stuttgart
Prof. Dr. Gunnar Stevens, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Dr. Rainer Wieching & Prof. Dr. Volker Wulf, Universität Siegen

15.00 Uhr
Ende

Inhaltliche Leitung:
Prof. Dr. Volker Wulf, Universität Siegen / Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT
Prof. Dr. Michael Koch, Sprecher des GI-Fachbereichs Mensch-Computer-Interaktion, Universität der Bundeswehr München

https://gi.de/veranstaltung/mensch-computer-interaktion-die-arbeitswelten-der-zukunft-gestalten/


CSCW-Challenge 2018: Kooperation verbindet

Wie jedes Jahr schreibt die Fachgruppe CSCW & Social Computing ihre CSCW-Challenge für studentische Arbeiten in der Konzeption und Umsetzung von Kooperationssystemen aus.

In diesem Jahr findet die Challenge angepasst an das Motto der Mensch und Computer 2018 unter dem Motto „Kooperation verbindet“ statt (siehe http://www.fgcscw.de/fachgruppe/aktivitaten/cscw-challenge/). Ziel der Challenge 2018 ist die Entwicklung einer Lösung, durch die Gruppen zusammengeführt werden, die im Alltag normalerweise nicht bzw. wenig miteinander kommunizieren oder kooperieren. Dies soll auf Basis der reichhaltigen Konzepte, die CSCW, Social Computing und verwandte Bereiche hierzu haben, geschehen.

Wir würden uns über zahlreiche Einreichungen aus verschiedenen Gruppen und Institutionen freuen. Für Fragen und Anmerkungen zur Challenge stehen wir gerne zur Verfügung.

Alexander Richter und Michael Prilla (für die Fachgruppe CSCW)


Uni Stuttgart: Full Professor (W3) in Human-Computer Interaction and Cognitive Systems (DL: 12.11.2017)

Faculty Position at the University of Stuttgart, Germany:

Full Professor (W3) in Human-Computer Interaction and Cognitive Systems

Application Deadline: November 12th, 2017
Web: http://www.f-iei.uni-stuttgart.de/news/Offene-Professur—Open-Position/

********************************

The University of Stuttgart invites applications for the position of a
* Full Professor (W3) in Human-Computer Interaction and Cognitive Systems * within the Institute for Visualization and Interactive Systems of the Faculty of Computer Science, Electrical Engineering and Information Technology.

The professor is expected to cover the area of human-computer interaction in its full breadth in research and teaching including computer science aspects of user interfaces for hardware and software systems as well as related foundations of cognitive science. The professorship was installed in the context of the Cluster of Excellence “Simulation Technology” with the intention to contribute to the controllability of future simulation systems. This requires readiness to participate in interdisciplinary cooperations with experts from engineering, natural sciences, social sciences and the humanities.

We are looking for an outstanding scientist with expertise in several of the following areas:
– Fundamentals of perception and cognition for human-computer interaction
– Multimedia communication and sensor-based interaction
– Innovative interaction techniques and modalities
– Intelligent user interfaces and interaction with autonomous systems
– Software technologies and development tools for graphical and multi-modal user interfaces
– User interfaces for web-based and mobile systems

The professor is expected to provide excellent teaching in the area of human-computer interaction in the study program Media Informatics, other computer science programs as well as programs of the Cluster of Excellence “Simulation Technology”. The professor is also expected to contribute to the general teaching responsibilities of the computer science programs, to actively acquire external funding, and to participate in academic administration. The professor does not need to have to be able to teach in German immediately but is expected acquire the corresponding language skills over time.

The advertised position is subject to the requirements listed in §§ 47 and 51 Baden-Württemberg university law.

Please submit your application by e-mail comprising curriculum vitae, documentation of academic degrees and certificates, list of publications, research and teaching statements, application form as well as copies of three selected publications no later than 12.11.2017 to Prodekanin Informatik der Fakultät Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Prof. Dr. Miriam Mehl, Pfaffenwaldring 47, 70569 Stuttgart, Germany. E-mail: mailto:dekanat@f05.uni-stuttgart.de.

The application form is available here: http://www.f-iei.uni-stuttgart.de/PDFs/ApplicationForm_YOURNAME_MCI_EN_v2.DOCX

The University of Stuttgart is an equal opportunity employer. Applications of women are strongly encouraged. Severely challenged persons will be given preference in case of equal qualifications.

The University of Stuttgart has established a Dual Career Program to offer assistance to partners of those moving to Stuttgart: http://www.uni-stuttgart.de/dual-career/